Funktionsprinzip

Lithium-Ionen-Batterien stellen eine weltweit akzeptierte Technologie und einen gebräuchlichen Einsatz dar. Seit den frühen 90-er Jahren werden sie in vielen Applikationen im Consumerbereich, z.B. in Notebooks, Mobiltelefonen, mp3-Playern und Elektrowerkzeugen verwendet.

Das Funktionsprinzip dieser Lithium-Ionen-Zellen ist folgendes: während des Ladeprozesses wird ein Lithium-Ion vom oxydischen Metalloxid (Kathode) deinterkaliert, bewegt sich durch den Elektrolyt und den Separator und wird zwischen den Graphitschichten interkaliert (eingelagert). Das bedeutet, dass kein gefährliches Lithium-Metall auftritt.

Dieser Prozess läuft bei der Entladung in umgekehrter Reihenfolge ab. In der Literatur wird dieser als das sogenannte „rocking-chair“-principle (auf deutsch das „Schaukelstuhl-Prinzip“) bezeichnet, was verdeutlicht, dass das Konzept reversibel ist. Eine Lithium-Ionen-Zelle kann somit sehr oft ge- und entladen werden.

Als Joint Venture der Robert Bosch GmbH und Samsung SDI entwickelt und vertreibt SB LiMotive speziell gefertigte Lithium-Ionen-Systeme für HEV und EV-Anwendungen im Automobilsektor. HEV-Systeme (Hybrid Electric Vehicle) werden beispielsweise zur Speicherung von Bremsenergie entwickelt.

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